Freisprechung der Maler- und Lackierer-Innung Kiel – Sommer 2025

In den festlichen Räumen der Förde Sparkasse am Kleinen Kiel feierte die Maler- und Lackierer-Innung Kiel am 28. August 2025 ihre traditionelle Freisprechungsfeier.

Insgesamt 19 Auszubildende waren zur Sommerprüfung zugelassen, 14 von ihnen erhielten an diesem Abend feierlich ihren Gesellenbrief.
Feierlicher Rahmen in der Förde Sparkasse
Als Gastgeber begrüßte Jörg Stücker von der Förde Sparkasse die zahlreichen Gäste und eröffnete den Abend. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die jungen Fachkräfte, die nach dreijähriger Ausbildung nun ihren Platz im Handwerk einnehmen.
Auszeichnungen für besondere Leistungen
Besonders gewürdigt wurden die drei besten Prüfungsleistungen:
•    Lara Ehrich (Betrieb Lars Ehrich) erreichte das beste Gesamtergebnis und überzeugte zudem mit der besten theoretischen Prüfung. Sie wird die Innung im September beim Leistungswettbewerb auf Landesebene in Neumünster vertreten – mit der Chance, sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren.
•    Andre Skambracks (Maler- und Lackierereibetrieb Manfred Sütel) belegte den zweiten Platz.
•    Annika Wille (Vonovia Technischer Service Nord) sicherte sich den dritten Platz und legte zugleich die beste praktische Prüfung ab.
Die drei erhielten jeweils eine hochwertige Werkzeugkiste der Firma Storch.
Darüber hinaus gab es Sonderpreise:
•    Andre Skambracks und Annika Wille wurden für eine besonders sorgfältige und fleißige Berichtsheftführung ausgezeichnet.
•    Erdem Deniz (Firma Heinrich Schmid) erhielt einen Preis für die beste mündliche Prüfung.
Worte an die Junggesellen
In seiner Ansprache erinnerte Obermeister Michael Oelrich an die lange Tradition der Kieler Maler- und Lackierer-Innung, die bis ins Jahr 1578 zurückreicht – ein eindrucksvolles Zeichen für die Beständigkeit des Handwerks in der Region. Besonders wandte er sich an die neuen Gesellinnen und Gesellen: Sie hätten nicht nur ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, sondern damit auch das Fundament für ihre berufliche Zukunft gelegt.
Oelrich betonte, dass das Maler- und Lackiererhandwerk weit mehr sei als Farbe und Pinselstriche. Es verbinde Kreativität und Technik, Tradition und Innovation. Die jungen Fachkräfte würden Räume gestalten, historische Bausubstanz erhalten und durch moderne, umweltfreundliche Materialien einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Ihr gebt unserer Stadt buchstäblich Farbe und prägt ihr Gesicht – heute und in Zukunft“, so der Obermeister.
Auch die Kreishandwerkerschaft Kiel hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der Junggesellen hervor. Sie seien nicht nur eine Bereicherung für das Handwerk, sondern auch ein wichtiger Teil der regionalen Wirtschaft und Gemeinschaft. Die jungen Fachkräfte wurden ermutigt, ihren Weg mit Mut und Zuversicht zu gehen – sei es als Gesellen im Betrieb, als zukünftige Meister oder vielleicht sogar als Unternehmerinnen und Unternehmer.
Ein Abend des Stolzes und der Zuversicht
Nach den Reden und Grußworten folgte die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe. Der Abend klang bei Bewirtung und Gesprächen in geselliger Runde aus.
Mit der Freisprechung 2025 stellt die Maler- und Lackierer-Innung Kiel erneut unter Beweis, wie stark das Handwerk in der Region verwurzelt ist – und dass es eine neue Generation von Fachkräften gibt, die mit Können, Engagement und Kreativität in die Zukunft startet.